selbstverständlich

Seit ich Kinder habe bin ich der absolute Sommerfan. Unterwäsche, Kleid, maximal eine 3/4 Leggin… die Kinder sind fertig. Wird es kälter steigt der Anziehaufwand… wie kalt ist es, was ziehe ich ihnen an, damit sie nicht frieren, was ist evt. doch zu warm, Strumpfhosen kratzen, Pullis an der Kopföffnung zu eng… Und irgendwie hat mich das heute Morgen angestrengt und als wir dann raus gingen war es gar nicht so kalt wie ich dachte. Aber dann dachte ich, als die Große in der Schule, die Mittlere im Kindergarten war und ich im Schneckentempo mit meiner Kleinen nach Hause lief, das sind echte Luxusbeschwerden von mir! Wieviele Mamas haben in der kalten Jahreszeit nicht die Wahl, was zieh ich meinem Kinde an, eine Strumpfhose unter der Hose oder doch nur eine Thermoleggin mit Rock oder die Thermoleggin unter die Hose…? Auf dem Heimweg habe ich Gott gedankt, dass es mir so gut gehen darf, dass ich von allem genug habe und dass ich meine Kinder versorgen kann. Dafür bin ich so dankbar und manchmal vergesse ich das, weil es sich so selbstverständlich anfühlt.

Jedes Kind hat seinen Korb in den wir/ich abends die Kleidung für den nächsten Tag hinein lege und morgens das Nachthemd/Schlafanzug für die Nacht.

Jedes Kind hat seinen Korb in den wir/ich abends die Kleidung für den nächsten Tag hinein lege und morgens das Nachthemd/Schlafanzug für die Nacht.

die Ecke

vorherIn meinem Wohnzimmer gibt es eine Ecke, die ganz furchtbar chaotisch aussieht und das schon sehr, sehr lange. Und mich stört das sehr, aber ich bekommen mich oft nicht zu so grundsätzlichen Aufräumarbeiten aufgerafft, weil sich entscheiden, was bleibt, was muss weg, neue Orte für Dinge finden usw. mir ( in manchen Bereichen ) super schwer fällt. Und von meinem ganzen Typ her liebe ich Ordnung, aber die zu halten fällt mir wahnsinnig schwer und ich bewundere Jeden, der so von innen heraus ordentlich ist. Also habe ich diese Ecke konsequent ignoriert, obwohl ich schon leichte Nackenprobleme bekam, weil ich mit leicht nach rechts gerichtetem Kopf mein Wohnzimmer betrat um das Anklagen der Ecke nicht wahrzunehmen. Und heute war es soweit. Meine Mittlere blieb vom Kindergarten zu Hause, was mich zuerst ziemlich nervte, weil der heutige Vormittag der einzige ohne Termin war. Meine To-do-Liste also ziemlich lang, aber mit 2 Kids für mich unmöglich die Dinge in Angriff zu nehmen…Aber dann fiel mein Blick auf diese Ecke und zusammen mit meinen Töchtern integrierte ich sie wieder in unser Wohnzimmer und das hat sogar Spaß gemacht. Und so bin ich heute dankbar, dass aus einer Frustsituation ein gutes Ergebnis hervorging, auch wenn meine To-Do Liste nicht viel kürzer geworden ist, gehe ich wieder geraden Blickes in mein Wohnzimmer, denn diese Ecke wäre auf keiner To-Do Liste aufgetaucht.

 nachher

Rhythmus

P1080446 (2)Ganz ehrlich, heute bin ich einfach nur froh und dankbar, dass der Tag nun zu ende ist. Es gibt Leute die sagen, dass sie so viel vorhaben, so viele Ideen haben, dass sie wünschten der Tag hätte mehr als 24 h. Ich habe auch viel vor und habe viele Ideen, aber mir fehlt es einfach an Kraft. Und deshalb bin ich froh über den Rhythmus von Tag und Nacht, von arbeiten und ausruhen, von wach sein und schlafen…und nehme das heute, dankend,  ganz bewusst wahr.

sie

Es ist schwer zu beschreiben was ich empfinde, wenn ich die Bibel aufschlage. Aber es ist mit einer freudigen Erwartungshaltung verbunden, weil ich glaube, dass die Bibel Worte von Gott sind. Für mich ist  sie so lebendig, auch als ich sie heute Morgen wieder gelesen habe. Sie löst mich heraus aus meinen eigenen Gedanken um mich dann mit neuen,  mit ganz anderen Gedanken in den Alltag zurückzulassen. Sie ist manchmal ermutigend, manchmal ermahnend, manchmal tröstlich, manchmal unbequem, sie fordert mich heraus und sagt mir Gottes Unterstützung zu, an der ich mich auch dann festhalte, wenn Gott mir weit weg erscheint, wenn mein Gefühl alles in Frage stellt, wenn ich unsicher werde… Die Bibel ist mein Alltagsbegleiter, von Gott mit Leben gefüllte Worte. Gott mutet mir das Leben zu und die Bibel gibt mir Hilfsmittel, Orientierung, Ankerpunkte in einer Welt, die mir manchmal zu groß erscheint. Und dafür bin ich dankbar!P1080259 (2)

Inspirationsquelle

P1080400 (2)    EinP1080405 (2)ladungen sind etwas total Schönes. Das Haus eines Anderen betreten zu dürfen, willkommen geheißen zu werden, Vorbereitungen wurden getroffen, in der Gegenwart netter Menschen sein…Alltagsurlaub.  Und so bin ich heute sehr dankbar für die  1 1/2 Stunden in denen ich durch das Gespräch einer Freundin ermutigt wurde, durch die Kreativität meiner geburtsfeiernden Freundin inspiriert wurde und die warme freundliche Atmosphäre ihres Zuhauses zu einer Wohlfühloase  wurde und entspannt und motiviert ging ich zurück in meinen Alltag – nach einem Alltagkurzurlaub.P1080402 (2)P1080403 (2)

leere Zeit

Dass meine Töchter größer werden macht mich manchmal ein bisschen wehmütig, obwohl ich es auch genieße, dass sie selbstständiger werden. Besonders schön finde ich das im Kreativen. Meine Mädels und ich basteln gerne und es ist so schön mit ihnen Dinge zu machen, die uns allen Spaß machen. So habe ich auf einem blog diese Eulen gefunden http://lililotta.blogspot.de/2014/05/diyeulenfieber-und-bugelperlerei-d.html, fand sie total schön und hab sie mit meinen Töchtern nachgemacht. Und ich bin dankbar für diese Zeiten, in denen ich mit den Mädels einfach so gemütlich zusammen bin. Oft ist da einfach Zeit zum Reden und Zuhören, ohne die ganzen Ablenkungen sonst.     Und jetzt haben wir den angemalten Zeig fertig dekoriert mit Kugeln und so und deshalb ist das heute mein Danke: „leere“ Zeit mit meinen Kindern, weil Erziehung auch einfach Beziehung ist.P1080383 (2)

wichtige Dinge

Montagvormittag ist voll voll, geht euch das auch so? Alles müsste gemacht werden und am besten gleich oder kommt mir der Vormittag nur so unangenehm vor, weil ich wieder in der Alltagsroutine ankommen muss? Als dann im drive meine Jüngste einschlief und ich wusste jetzt hab ich ca. ne halbe Stunde ( sie schläft unglaublich wenig tagsüber ), ratterte in meinem Kopf die To-Do Liste und sortierte, was jetzt ohne meine Jüngste am besten erledigt werden kann. Und da die Erinnerung von Gott in meine Gedanken : Bettina Peetz empfahl zum Abschluss des Kongresses 3 Dinge aufzuschreiben, die uns besonders wichtig geworden sind und diese dann versuchen umzusetzen.

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Und das tat ich dann… ich ließ alles stehen und liegen und noch viel mehr, setzte mich hin, ging alle Notizen vom WE durch und schrieb mir dann die für unsere Familie 3 wichtigsten Dinge auf. Ein wertvoller Moment für den ich dankbar bin, weil er mich fokussiert auf das, was mir in unserer Familie wichtig ist.

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MamaGlück

Von 3 Mädels  überschwänglich und begeistert begrüßt zu werden, das ist MamaGlück. Es ist mir voll bewusst, dass solche Begrüßungen wahrscheinlich auf einen altersspezifischen Zeitraum begrenzt sein werden und die Intensität solcher Momente abnehmen wird. Deshalb halte ich diesen Moment fest für die Zeiten, in denen  ich mich überfordert oder unfrei fühle. Im Film „working mom“ (den ich übrigens voll lustig finde) sagt Jessica Parker : “ Der Star im Leben eines 2jährigen zu sein ist wahres Glück.“ Der Star im Leben von einer 6, 4 und 1 jährigen zu sein ist MamaGlück. Und für diesen Moment heute bin ich dankbar.Hände (2)

Zeit

Dankbar bin ich heute für viel Zeit, weil eine Freundin Lust hatte mit unseren 3 ladies etwas zu unternehmen und mein Mann Urlaub hat. Das war so toll! Zeit zum Reden, lesen, Seele baumeln lassen…
Ausserdem schmecken Caramel macciato und brownie sooo gut!!!

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