zurück zum Alltag

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Das Foto kennt ihr von einem alten Beitrag. Aber es passt so gut. Weil ich euch das wünsche: Alles Gute zum Alltag!

Nach den Ferien klingen alle meine Dankbarkeitsmomenteinträge gleich: Ich bin wieder gerne in meinen Alltag zurück gekehrt. Heute Morgen alte Routinen neu lieb gewonnen: das erste Gebet am Morgen bei einer Tasse Milchkaffee, Kinder wecken, Schule, Kindergarten, Mails beantworten, Vortragsthemen planen, zu einem Thema recherchieren, zwischendrin Haushaltsachen, einkaufen, kochen, Wäsche waschen…nichts weltbewgendes. Ich bin sehr dankbar für den heutigen Tag, es liegt in meiner Verantwortung ihn zu gestalten, Zeit zu verwalten. Und nie, nie will ich dieses Privileg vergessen in einem Land zu leben in dem ich in Freiheit gestalten kann – mein Zuhause, meinen Alltag, mein Leben. Dankbar dafür.

Steigerung von Freude?

Es ist schön, wenn man sich freuen kann – über tolle Erlebnisse; Ziele, die man erreicht hat; Augenblicke, die besonders waren. Heute bin ich sehr dankbar, dass ich eine besondere Form der Freude erlebt habe und wieder erfahren durfte. Denn ist es nicht eines der größten Freuden überhaupt, vielleicht sogar eine Steigerung de20160717_105003r Freude, wenn man sich für andere mitfreuen kann? Über tolle Erlebnisse; über Ziele, die sie erreicht haben; über Augenblicke, die für sie besonders waren. Mein Mann hatte heute das jährliche Essen mit seinen Kollegen. Es ist für mich jedes Jahr ein Privileg dort dabei sein zu dürfen und diese Wertschätzung zu erleben, die dort untereinander gelebt wird. Der Dienstälteste hat in seiner kurzen Rede genau das gesagt: „Es ist so schön zu erleben und dass zeichnet dieses Team auch aus: sich über die Erfolge des anderen zu freuen.“ Das erlebt mein Mann in seinem Team, aber auch ich als seine Frau in dem Kontext mit den anderen Familien. Und nach all den Teams in denen ich auch schon gearbeitet habe, ist es wirklich etwas außergewöhnliches, dass keine Missgunst spürbar ist, kein Neid, keine unangenehme Konkurrenz. Dafür bin ich heute so dankbar!

Ihr Lieben, an dieser Stelle verabschiede ich mich für ein paar Tage. Ich werde offline sein für ein paar Tage. Nächste Woche bin ich dann heire wieder zurück mit neuen Dankbarkeitsmomenten. Ganz liebe Grüße, Lissy

mit allen Sinnen genießen

Und auch wenn ich eher den grauen Schneematsch vor Augen habe und auf dem kurzen Anstieg vor unserer Haustür mit dem Auto ein bisschen geschlittert bin und auch wenn ich Leute mit Schneeschaufeln und Streusalz beobachtet habe, so feiere ich es Mama zu sein. Denn in den Augen meiner Kinder konnte heute nichts besseres passieren als das es endlich schneit. Schnee fühlen und meine Jüngste immer wieder: „Ihh, kalt.“ und dabei so süß gelacht hat, immer wieder ausrutschte und hinfiel und dabei so süß gelacht hat. Und meine Mittlere sich immer wieder Schnee in den Mund schob und beruhigend zu mir sagte: „Mama, ich muss nur ein bisschen probieren.“ Schnee mit allen Sinnen genießen. Das lerne ich heute von meinen Kindern. Dafür bin ich heute dankbar! (Die Bilder sind von unserem Spaziergang gestern noch ohne Schnee.)collage_20170102231235004_20170102231242020